Gestalttherapie – Perspektivenwechsel

Einblicke in das Unterbewusste

Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können aus ihrer Erfahrung lernen um die Zukunft zu verändern.

Neben der Gesprächstherapie ist die Gestalttherapie eines der wichtigsten Verfahren. Hierbei handelt es sich um ein tiefenpsychologisches Verfahren, dessen Mitbegründer Fritz Perls, Psychiater und Psychotherapeut, gemeinsam mit seiner Frau war.

Im Mittelpunkt der Gestalttherapie steht ein ganzheitliches Weltbild, da der Mensch eine Einheit von Geist, Körper und Seele ist. Wir beziehen ihr Erleben und das auslösende Umfeld mit ein.

In der Gestalttherapie wird immer in der Gegenwart gearbeitet, alles Denken und Fühlen geschieht immer im „Hier und Jetzt“. Sie dient dem persönlichen Wachstum zu sich selbst. Vieles wirkt im Hintergrund und ist uns somit nicht bewusst.

Das Ziel ist es, die im Klienten

  • unbewussten, verborgenen oder verdrängten Anteile,

  • Kränkungen, unerwünschten Gefühle, unbewussten Verhaltensweisen,

  • abgespaltenen Persönlichkeitsanteile (z. B. innerer Kritiker, Kontrolleur, Richter, auferlegte Tabus oder Verbote …),

  • Glaubenssätze und innere Einstellung

wieder bewusst und sichtbar werden zu lassen, sie zu akzeptieren und sie wieder zu integrieren, um sich aus einer möglichen Opferhaltung zu befreien und wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen zu können.