Das Humanistische Menschenbild

Defintition:

Das Humanistische Menschenbild besagt, dass jeder Mensch das gleiche Recht auf Freiheit und das Leben hat und alle Entscheidungen, die dieses Leben beeinflussen, selbst bestimmen kann. Es geht weiter davon aus, dass der Mensch einzigartig und von Grund auf gut ist.

Es besagt, dass der Mensch befähigt und bestrebt ist Entscheidungen in seinem Leben selbst zu treffen und sein Leben auf moralischer und ethischer Ebene selbst zu bestimmen.

Auch auf finanzieller, sozialer, körperlicher, geistiger und seelischer Ebene sollten Entscheidungen selbst getroffen werden können. (PflegeWiki)

Daraus leiten wir folgende Haltung ab:

Die Würde des Menschen ist unantastbar – seine Persönlichkeit und seine Lebensweise müssen respektiert werden.

Der Mensch hat die Fähigkeit sich zu bilden und zu entwickeln, das Recht seine Talente, Potentiale und Kompetenzen zu entfalten. Die schöpferischen Kräfte des Menschen sollen sich entfalten können und wir wollen ihn in seiner Kreativität unterstützen.

Wir wollen einzelnen Menschen die Möglichkeit einer höheren Entwicklung für ihr Leben und ihre Lebensart bieten. (PflegeWiki)

„Ein humanistisches Menschenbild sieht in jedem Menschen eine eigenständige, in sich wertvolle Persönlichkeit und respektiert die Verschiedenartigkeit verschiedener Menschen. Niemals sind zwei Personen gleich, auch nicht zwei mit der gleichen Behinderung oder dem gleichen Krankheitsbild. Jeder Mensch muss ernst genommen werden in seiner ganz eigenen Art und Ausdrucksweise, auch wenn sie uns unverständlich erscheint: Für die betreffende Person hat sie einen Sinn. Ein humanistisches Menschenbild geht davon aus, dass jeder Mensch grundsätzlich auf Selbstaktualisierung und Wachstum angelegt und zu Veränderung und Problemlösung fähig ist. Diese Fähigkeiten können jedoch verschüttet oder beeinträchtigt sein, z.B. durch Entwicklungsstörungen, traumatische Erlebnisse, mangelnde Förderung, Krankheit, Alterungsprozess, Behinderung.“

(Marlis Pörtner, Vortrag 5.11.99 in Kassel, Arbeitstagung der DGSGB-Pflege-Wiki)

„Denke nicht in Problemen. Denke in Lösungen.” (J.W. von Goethe)