Timeline

Ausgangspunkt in einer Timeline ist die Gegenwart, das was „Hier und Jetzt“ belastet oder blockiert.

Hier können eigene Erfahrungen, die einem nicht mehr bewusst sind aber hinderlich und blockierend sind, sanft reaktiviert und dem Klienten wieder zugänglich werden. Schauen Sie aus einer anderen Perspektive auf den Ursprung des Problems und finden sie heraus was dahintersteckt um eine Lösung für sich herbeizuführen.

Bei der Timeline geht man den individuellen Lebensweg des Klienten. Aus der Vergangenheit kommend über die Gegenwart hin in Richtung Zukunft. Aus dem Erlebten haben wir gelernt und dementsprechend verhalten wir uns gegenüber unseren Mitmenschen oder in unterschiedlichen Situationen. Obwohl wir nicht mehr so reagieren möchten, können wir dieses Verhalten nicht einfach so abstellen. Wir wissen aber auch nicht mehr wieso das so ist oder woher es kommt, es belastet uns nur.

Unser Körper und unser Unterbewusstsein speichert alles ab. Hier können die Erlebnisse wieder eine zeitliche und bildliche Zuordnung bekommen, sodass Sie wieder mehr Struktur in Ihre eigenen Erfahrungen bringen können. Gelingt es dieses ursprüngliche Ereignis zu klären können die damit verbundenen Erfahrungen positiv verändert und aufgelöst werden.

Vielleicht kennen Sie das, dass Sie,

  • sich klein und hilflos fühlen,

  • wütend, eifersüchtig, ängstlich oder sprachlos sind,

  • sich schämen,

  • sich in verschiedenen Situationen blockiert fühlen,

  • oder vielleicht haben Sie ein Verhalten, das Sie verändern möchten.

Timeline heißt übersetzt Zeitlinie und wurde von Richard Bandler, John Grinder vom Hypnose Spezialist Tad James und NLP-Trainer Wyatt Woodsmall entwickelt. Der Klient geht bei der Methode “Walking the Time Line” über eine gedachte oder gelegte Zeitlinie am Boden entlang. Im Gegensatz dazu kann man das auch über die eigene innere Vorstellungskraft imaginieren, indem man in der Vorstellung über die Zeit schwebt. Das kann individuell gestaltet werden und ist von Mensch zu Mensch Unterschiedlich.

„Das Bewusste ist klug, das Unbewusste ist weise.“ (Milton H. Erickson)